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«0.7% – Es braucht nicht viel. Aber so viel braucht es», lautet der Slogan der Kampagne zur Erhöhung der Entwicklungshilfe, welche in der Schweiz von über sechzig Organisationen getragen wird.
Mit dieser Petition fordern mehr als 60 Hilfswerke, Umwelt- und Frauenverbände, Menschenrechts- und kirchliche Organisationen sowie Gewerkschaften den Bundesrat und das Parlament auf, sich stärker gegen den weltweiten Hunger und die Armut zu engagieren und die öffentliche Entwicklungshilfe bis 2015 schrittweise auf 0,7% des Bruttonationaleinkommens zu erhöhen.
2002 bekräftigten die Geberländer an der UNO-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Monterrey, die 0.7-Prozent-Zielmarke anzustreben, und 2005 beschlossen die 15 alten EU-Länder, das Ziel bis 2015 zu erreichen. Im Rahmen der Millenniumskampagne der UNO beziehen sich verschiedene nationale Kampagnen auf die 0.7 Prozent. Damit sollen die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) erreicht werden. Zu den MDG's hat sich die Staatengemeinschaft im Jahr 2000 verpflichtet um unter anderem bis 2015 Armut und Hunger zu halbieren. Auf die Halbzeit der MDGs am 7.7.2007 hin ermahnte der UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Industrienationen, ihre Versprechen in Sachen Hilfe an arme Länder einzuhalten und dazu 0.7 Prozent des BNE einzusetzen. Also genau das, was auch die Schweizer Kampagne zugunsten der Millenniumsziele mit einer Petition an Bundesrat und Parlament fordert.
0,7% sind 70 Rappen von 100 in der Schweiz erwirtschafteten Franken. Das ist nicht viel, Aber soviel braucht es, um die Milleniumsziele der Uno zu erreichen. Sie sind das gemeinsame Vorhaben aller Staaten, um bis 2015 die schlimmste Armut und den Hunger zu halbieren, den Zugang zu Wasser, Bildung und Gesundheit massiv zu verbessern sowie die Stellung der Frauen zu stärken. Der Bundesrat steht offiziell hinter diesen Zielen. Aber bisher fehlt der Wille, den Worten Taten folgen zu lassen und mehr Mittel für die Entwicklungshilfe bereitzustellen. Die Entwicklungshilfe beträgt nur rund 0,4% - und das nur, weil auch Ausgaben mitgerechnet werden, die nichts mit Entwicklungszusammenarbeit zu tun haben.
Helfen Sie mit, dass sich dies ändert und die Schweiz einen solidarischeren Beitrag bei der Bekämpfung von Hunger und Armut leistet. Unterzeichnen Sie die Petition «0,7% - Gemeinsam gegen Armut» unter:
http://www.gemeinsamgegenarmut.ch/
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